EU-Antidumpingverfahren gegen Alkaline-Batterien aus China

Latest

EU-Antidumpingverfahren gegen Alkaline-Batterien aus China

Die Europäische Kommission hat ein Antidumpingverfahren gegen die Einfuhr bestimmter nicht wiederaufladbarer Alkaline-Batterien (wie AA, AAA, C und D) aus der Volksrepublik China eingeleitet. Da China mit rund 92 % der EU-Einfuhren (ca. 2,8 Mrd. Stück im Jahr 2025) der Hauptlieferant ist, hat dieses Verfahren erhebliche Auswirkungen auf den europäischen Markt.

1 min
18. Aug 2026

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Hintergrund: Das Verfahren wurde auf Antrag des Herstellers VARTA initiiert. Untersucht wird, ob die Importe zu Dumpingpreisen den EU-Markt schädigen.

  • Betroffene Produkte: Primärzellen und Primärbatterien aus Alkali-Mangandioxid in Form von zylindrischen Zellen, nicht wiederaufladbar, nicht verbraucht. Ausgenommen sind Abfälle und Schrott sowie Teile. Die Ware wird derzeit unter den KN-Code 8506 10 11 eingereiht. Entscheidend ist aber die Warenbezeichnung, nicht nur der KN-Code. Zeitplan: Die finale Untersuchung läuft bis September 2027. Erste vorläufige Antidumpingzölle könnten jedoch bereits ab März 2027 eingeführt werden.

  • Rückwirkungs-Risiko: Sollte die EU-Kommission eine zollamtliche Registrierung der Importe anordnen, können Zölle unter Umständen auch rückwirkend erhoben werden.

 

Unsere Empfehlung für Importeure:

  • Prüfen Sie, ob Sie Waren chinesischen Ursprungs importieren, die unter die in der Einleitungsbekanntmachung definierte Warenbeschreibung fallen. Kalkulation & Verträge anpassen: Planen Sie potenzielle Zollbarrieren frühzeitig in Ihre bestehenden Lieferverträge und zukünftigen Preiskalkulationen ein.

  • Alternativen prüfen: Umgehen Sie Risiken, indem Sie bereits jetzt alternative Bezugsländer außerhalb Chinas evaluieren.

Related Articles

Kontaktieren Sie uns!

Wir bieten ein weltweites Netzwerk

Find our nearest office.