Das Wichtigste auf einen Blick:
Hintergrund: Das Verfahren wurde auf Antrag des Herstellers VARTA initiiert. Untersucht wird, ob die Importe zu Dumpingpreisen den EU-Markt schädigen.
Betroffene Produkte: Primärzellen und Primärbatterien aus Alkali-Mangandioxid in Form von zylindrischen Zellen, nicht wiederaufladbar, nicht verbraucht. Ausgenommen sind Abfälle und Schrott sowie Teile. Die Ware wird derzeit unter den KN-Code 8506 10 11 eingereiht. Entscheidend ist aber die Warenbezeichnung, nicht nur der KN-Code. Zeitplan: Die finale Untersuchung läuft bis September 2027. Erste vorläufige Antidumpingzölle könnten jedoch bereits ab März 2027 eingeführt werden.
Rückwirkungs-Risiko: Sollte die EU-Kommission eine zollamtliche Registrierung der Importe anordnen, können Zölle unter Umständen auch rückwirkend erhoben werden.
Unsere Empfehlung für Importeure:
Prüfen Sie, ob Sie Waren chinesischen Ursprungs importieren, die unter die in der Einleitungsbekanntmachung definierte Warenbeschreibung fallen. Kalkulation & Verträge anpassen: Planen Sie potenzielle Zollbarrieren frühzeitig in Ihre bestehenden Lieferverträge und zukünftigen Preiskalkulationen ein.
Alternativen prüfen: Umgehen Sie Risiken, indem Sie bereits jetzt alternative Bezugsländer außerhalb Chinas evaluieren.